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 Betreff des Beitrags: GEFAHRENPUNKT IM MÄRZ: Garten
BeitragVerfasst: 02.03.2015, 15:42 
Expertin
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Registriert: 10.01.2005, 13:53
Beiträge: 4465
Glücklich, wer einen Garten hat, in dem Kinder spielen können. Der Garten bietet viele Spielmöglichkeiten im geschützten Rahmen. Er hat damit schon für die Kleinsten eine wichtige Bedeutung und so bleibt es auch für die Älteren. Eltern wissen ihre Kinder in der Nähe und Kinder können sich die Sehnsucht nach ihren großen Abenteuer erfüllen. Kinder sollen sich bewegen und toben. Sie sollen lernen, üben, sich erfahren und einschätzen - und auch die Konsequenzen kennenlernen.

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Während die Kleinen noch Beaufsichtigung brauchen, machen die Größeren mehr und mehr eigene Erkundigungen und Erfahrungen. Damit wachsen die Risiken und die gibt es im Garten reichlich. Dazu gehören kleine Misserfolge und Verletzungen, wenn sie übertrieben haben und unvorsichtig waren. Die für Kinder nicht kalkulierbaren großen Gefahrenquellen müssen Sie als Eltern vorausschauend aus dem Weg räumen.


Vergiftungen

Das Spielen mit giftigen Pflanzen oder Pflanzenteilen kann gefährlich werden. Die giftigste Pflanze Europas ist der blaue Eisenhut. Schon das Spielen mit Blüten der Pflanze kann schwere Vergiftungen bei Kindern hervorrufen. Entfernen Sie giftige Pflanzen aus Ihrem Garten. Eine gute Übersicht gibt eine Datenbank des Giftnotrufs Bonn. Auch Dünger und Pflanzenschutzmittel sollten immer verschlossen und außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.

Mehr zum Thema Vergiftungen finden Sie in unserem Flyer: "Kinder vor Vergiftungen schützen" unter
http://www.kindersicherheit.de/nc/servi ... rvice.html


Ertrinken

Ungesicherte Gartenteiche und Regentonnen führen zu tödlichen Unfällen. Kleinkinder müssen in der Nähe von ungesicherten Teichen ununterbrochen aus nächster Nähe beaufsichtigt werden. Auch Regentonnen, Brunnen u.ä. sind gefährlich und sollten immer mit einem abschließbaren Deckel gesichert sein. Außerdem sollten Gartenteiche und Pools umzäunt und mit einer rutschhemmenden Uferbefestigung gesichert werden.

Mehr zum Thema Ertrinken finden Sie in unserem Flyer: "Planschen. Baden. Schwimmen. Sicher geht das!" unter
http://www.kindersicherheit.de/nc/servi ... rvice.html


Verletzungen und Stürze

Herumliegende Gartengeräte, wie z.B. Handsägen, Ast- und Blumenscheren können für Kinder zu einer ernsten Gefahr werden. Gartengeräte, Werkzeuge und Leitern sind kein Spielzeug: Diese nach Gebrauch wegräumen bzw. wegschließen. Bäume wollen erklettert werden. Gerade alte Obstbäume sind höchst bruchgefährdet. Solche Bäume sollten so beschnitten werden, dass sie nicht erklommen werden können.

Mehr zum Thema Verletzungen und Stürze finden Sie in unserem Flyer: "Aktiv gegen Stürze" unter
http://www.kindersicherheit.de/nc/servi ... rvice.html


Spielgeräte

Beim Kauf von Spielgeräten, wie Klettergerüsten, Schaukeln, Wippen und Rutschen auf das Vorhandensein des GS-Zeichens (Geprüfte Sicherheit) achten.
Beim Aufbau darauf achten, dass Spielgeräte auf einem weichen Fall-Untergrund stehen und sicher im Boden verankert werden. Sie müssen regelmäßig auf ihre Standfestigkeit und Schäden hin kontrolliert werden.

Mehr zum Thema Spielgeräte finden Sie in unserem Flyer: "Spielplatzcheck für Eltern" unter
http://www.kindersicherheit.de/nc/servi ... rvice.html



Stromunfälle

Achten Sie nach der Benutzung von elektischen Geräten wie Häcksler/Schredder, Heckenschere und Rasenmäher darauf, dass diese vom Strom getrennt werden. Räumen Sie elektrische Gartengeräte nach Benutzung in den Schuppen oder in die Garage. Lassen Sie niemals die Geräte offen zugänglich liegen. Sicheren Sie den Stromkreis auch im Garten mit einem Fehlerstromschutzschalter ab. Diese lassen sich für kleines Geld nachrüsten und können Leben retten.


Unser Tipp

Binden Sie Ihre Kinder altersgerecht in die Gartenarbeit ein. Planen Sie gemeinsam die Anschaffung von neuen Spielgeräten. So entwickeln die Kinder mit der Zeit ein Bewusstsein für die Gefahren und übernehmen Verantwortung für sich und andere Kinder.

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Lis Dammann
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