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 Betreff des Beitrags: ! Erholung an Strand und Wasser
BeitragVerfasst: 01.07.2012, 12:31 
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Registriert: 10.01.2005, 13:53
Beiträge: 4465
Urlaub am Hotelpool, am See, am Meer. Kinder sind fasziniert vom Wasser und den ganzen Tag über beschäftigt. Bevor es in die Sonne und ans Wasser geht, muss für ausreichend Sonnenschutz gesorgt sein. Babys und Kleinkinder sollten immer luftige Kleidung tragen, die den ganzen Körper bedeckt. Damit ihr Kopf nicht zu heiß wird, hilft am besten ein Baumwollhut oder eine Kappe. Ausreichend Sonnenschutzmittel mit hohem Sonnenschutzfaktor sollte möglichst vor dem Tag im Freien großzügig aufgetragen werden, ebenso nach jedem Wasserkontakt. Zwischen elf und 15 Uhr bitte immer im Schatten aufhalten.

Bild
Quelle: susi – pixelio.de

Traurige Tatsachen: Ertrinken ist immer noch die zweithäufigste Unfallursache, die zum Tod von kleinen Kindern führt. Dabei ertrinken Kinder leise: Aufgrund der Verteilung des Körpergewichts sinken Kinder einfach unter. Es gibt kein Zappeln, kein Schreien.

BAG und DLRG haben sechs Regeln für den sicheren Badespaß mit Kindern zusammengestellt:

1. Kinder nie alleine im und am Wasser lassen. Immer in Griffnähe sein
Kinder ertrinken leise. Sie gehen in Sekundenschnelle unter wie ein Stein. Aufgrund ihrer Körperproportionen ertrinken kleine Kinder sogar im flachen Wasser.

2. Aufsichtspflicht niemals auf ältere Geschwisterkinder übertragen
Kinder sind mit der Betreuung von kleinen Geschwistern im und am Wasser überfordert, denn sie können gefährliche Situationen noch nicht richtig einschätzen.

3. Kinder früh mit Wasser vertraut machen.
Schon Babys sollten schrittweise und spielerisch mit Wasser und dessen Eigenschaften vertraut gemacht werden. Bereits kleine Kinder können Ausatmen und Tauchen lernen sowie ihren Orientierungssinn unter Wasser schulen. Kinder sollten unbedingt ab vier Jahren mit dem Wasser vertraut gemacht werden. Ab etwa fünf Jahren empfiehlt sich der Besuch eines Schwimmkurses.

4. Auftriebshilfen nur unter Aufsicht benutzen.
Ratsam sind Schwimmflügel mit zwei Luftkammern und einem GS Zeichen. Wenn Kinder mit Schwimmhilfen im Wasser sind, müssen sie ständig beaufsichtigt werden. Schwimmringe und -spielzeuge sind gefährlich, wenn Kinder hindurch rutschen und ins “Tiefe” abgleiten.

5. Kinder auf mögliche Gefahren vor Ort hinweisen
Ob am Meer, im Schwimmbad oder zu Hause, Kinder sollten auf Wellengänge, Wassertiefe, Strömungskanäle und Sprungbereiche und deren Gefahren wiederholt hingewiesen werden.

6. Schwimmen lernen ist lebenswichtig
Ein Kind kann sicher schwimmen, wenn es sich unter Wasser genauso gut zu Recht findet, wie über Wasser und mehrere Sprünge ins Wasser beherrscht, 15 Minuten ohne Halt und ohne Hilfen im tiefen Wasser schwimmen kann und beim Wasserschlucken nicht anhalten muss auf dem Rücken genauso gut schwimmt wie in Bauchlage.

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Lis Dammann
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 Betreff des Beitrags: Re: ! Erholung an Strand und Wasser
BeitragVerfasst: 24.12.2013, 12:16 
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Beiträge: 37
Da wird für uns Eltern der Urlaub auch nicht richtig zum Urlaub :) Ich kenne das aus eigener Erfahrung, da ich auch einen kleinen Teufel habe, der immer rumrennt und den alles interessiert. Was da ganz gut helfen könnte ist in einen Badeurlaub zu fahren, wo es auch mehr Menschen gibt. Wir fahren jedes zweite Jahr in den Wasserpark Rust. Der ist ganz in der Nähe des Europaparks und ich glaub das es ein recht gutes Urlaubsziel ist, wenn man ein jüngeres Kind hat :) ...besser ansehen, was die so alles anbieten, falls es jemanden interessieren sollte. Natürlich besteht dann auch die Gefahr, dass man das Kind in der Mänge verliert, aber so extrem sollte es eigentlich nicht kommen. lg

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Lis Dammann
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